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Die Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH (MRU) Freiberg ist die drittgrößte
Bleihütte in Deutschland. 1969 wurde die im 14. Jahrhundert gegründete Hütte auf Sekundärmaterialverhüttung umgerüstet und 1993/1994 nach dem neuesten Stand der Technik modernisiert. Seitdem erfolgt in Freiberg die komplette Verwertung von Akkuschrottbatterien – von der Aufbereitung bis zum Vergießen des Bleis.
Zur Zeit verarbeiten 112 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende, Blei-Säure-Akkumulatoren aus dem Fahrzeug- und Industriesektor, Altblei, bleihaltige Rückstände sowie Rohblei zu Blei und Bleilegierungen, Natriumsulfat, PP-Chips sowie zu Antimon- und Zinnvorlegierungen.
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| Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH Freiberg (MRU) |
| ca. 112 Mitarbeiter |
| Produktionsanlagen: Sekundärbleihütte mit integrierter Sonderabfallverbrennungsanlage |
| Jahresproduktion (ca.): 55.000 Tonnen Blei/Bleilegierungen 5.500 Tonnen Natriumsulfat 2.300 Tonnen PP-Chips 700 Tonnen Antimonvorlegierung Verwertung von 20.000 Tonnen Sonderabfall in der Verbrennungsanlage |
Das zur vollständigen Trennung der Akkubestandteile eingesetzte Engitec-Verfahren wurde von der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA als beste verfügbare Technologie ausgezeichnet. Eine Alleinstellung unter den deutschen Bleihütten hat die MRU Freiberg durch die integrierte Sonderabfallverbrennungsanlage für gefährliche Abfälle. Neben nicht recyclebaren Kunststoffen aus der Akkuschrottaufbereitung werden hier schadstoffreiche Abfälle energetisch verwertet.
Mit einer durchschnittlichen Jahresproduktion von 55.000 t Blei und Bleilegierungen ist die Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH nicht nur eine der modernsten, sondern auch eine der produktivsten Sekundärbleihütten in Deutschland.
Mitglied des Verbundes:
